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Die Umgebung von Framura

Framura bietet dem Besucher viele Spaziermöglichkeiten oder Besichtigungen der verschiedenen Pfarreien oder Kapellen. Man kann einen Tag auf Entdeckung der Ortsteilen verbringen, gerade um das wahre Ligurien hautnah zu erleben. Die Umgebung bietet aber tausend andere Dinge zum entdecken…

Kirche Mariä Himmelfahrt in der Nähe von Framura

Bonassola

Bonassola ist einen kurzen Besuch wert, insbesondere wegen seiner Kirche der Madonnina della Punta. Diese Kirche hat eine charakteristische Struktur und eine sehr suggestive Lage mit einem wundervollen Ausblick. Auch die Kirche von S. Caterina ist nennenswert. Sie wurde in der ersten Hälfte von 1500 erbaut und in der barocken Epoche restauriert.
Es gibt dann die berühmten Marmorbrüchen des „roten Marmor von Levanto“, ein besonders wertvoller Marmor, der in antiker Zeit für die Fußböden religiöser Gebäude benutzt wurde. Der Steinbruch von Bonassola wird heute immer noch benutzt aber es gibt auch einen in Deiva Marina, im Ortsteil „Presenea“ in der Nähe der Campingplätze, der allerdings fast ausverbraucht ist ( immer wieder kommen Souvenirliebhaber und „leihen“ sich ein Stück dieses besonderen Marmors aus).
In Bonassola kann man auch einen Botanischen Garten besuchen, in der Nähe der Kirche der Madonnina della Punta, berühmt wegen seiner exotischen Pflanzen aber auch, wegen örtlicher Pflanzen. Es gibt verschiedene Rosenarten, Azaleen, Orchideen… Letztendlich kann man die Reste eines Schlosses von 1500 bewundern. Dieser war mal Theater von vielen Piratenüberfällen. Eine Kuriosität über dem Schloss: mitten des letzten Jahrhunderts, als die Bahnstrecke erneuert wurde, wurde ein Teil des Schlosses abgerissen, um den Gleisen Platz zu schaffen…

Deiva Marina

Einige Kilometer von Framura entfernt finden wir Deiva Marina, eine Strandortschaft, die dank des langen wundervollen Kieselstrandes mit vielen Strandbäder bekannt ist: der ideale Ort für Meer und Sonnenliebhaber. Deiva Marina hat auch eine beneidenswerte Lage, da sie praktisch auf halber Strecke zwischen Portofino und die Cinque Terre, leicht per Zug erreichbar oder auch per Boot in der schönen Jahreszeit.
In Deiva Marina lohnt es sich, die Kirche von S´Antonio Abate zu besichtigen (1700).
Lohnenswert sind auch die Reste des Schlosses der Da Passano: die Familie Da Passano stand von den Grafen von Lavagna ab und machte aus Deiva Marina ihren Rittergut. Diese Familie herrschte zwischen Moneglia, Vernazza und den Bracco bis zum X° Jahrhundert. Der Rittergut ging dann zur Republik von Genua, die in Deiva zwei Aussichtstürme erbauen ließ von denen man heute noch die Reste besichtigen kann (der erste in der Altstadt, heute noch gut erhalten; der zweite, in der Nähe der Marina, ist fast komplett abgerissen). In den gleichnamigen Ortsteil von Deiva Marina findet man die Ruinen des Schlosses der Familie Da Passano zum Schutz des Rittergutes, der dann von den Genuesern im Jahre 1173 fast komplett zerstört wurde.
In Deiva Marina kann man immer noch die Reste der alten Bahntunnels sehen, auch vom Meer erblickbar, die in den 30´ er Jahre nördlicher verlegt wurde, um der Meereserosion zu entfliehen.
Deiva Marina bedeutet also nicht nur wundervoller Strand und Meer, sondern auch Spaziergänge entlang der Wanderwege im Wald hinter der Ortschaft oder entlang der Küste mit wundervollen Ausblicken.

Hinter Deiva Marina findet man den San Nicolao Berg (874 M. ü.d.M.) auf der Wasserscheide zwischen dem Becken von Velva (Sestri Levante) und den Varatal. Dieser Berg dominiert die Via Aurelia in der Nähe des Braccopasses. Heutzutage hat er auf seiner Spitze Antennen und Verstärker der RAI (Staatsfernsehen) und ist deswegen gut erkennbar. Früher war er ein strategischer Kreuzweg für die Kommunikationen zwischen Ligurien, der Toskana und Emilien. Seit kurzem, am Berghang, sind die Reste einer Kirche der römischen Zeit gefunden worden (ungefähr XII-XIII Jahrhundert) mit relativem hospitalis, der als Rastmöglichkeit für Wanderer der Via Aurelia diente.
Mattarana ist eine kleine bewohnte Ortschaft aus der ein Pfad auf der Spitze des San Nicolao Berges führt. Der Pfad beginnt bei einen kleinen künstlichen See und führt zur Mündung des San Nicolao (etwa 800 M. ü.d.M.). Ab hier, durch einen kleinen Umweg, kann man die Ausgrabungsstätten der römischen Kirche und des hospitalis finden. Ab der Mündung von San Nicolao geht es weiter zur Spitze: hier kann man einen 360° Ausblick des ganzen Tales genießen.

Wenn man die Straße von Framura nach Piazza nimmt und dann zur Autobahnausfahrt von Deiva Marina geht, kann man in Pian delle Rose eine kleine tausendjährige Kirche zu Ehren der Assunta besichtigen (GPS N 44°13.747’ E 009°33.841’). Diese Kirche bewahrt Aufschriften verschiedener Zeitalter, ab dem XI° bis zum XIX° Jahrhundert.
Momentan ist diese besichtigbar aber wir empfehlen diese nach den Messen zu besuchen und den Gläubigen nachzugucken, mitten im Grass der Wiesen und den Düften der Vegetation.

In der Umgebung von Framura findet man auch den Castellaro Berg, wo, in der Ortschaft Vigo, sehr wichtige archäologische Funde entdeckt worden sind. Die Fundstücke, besonders Vasen und Fragmente grober Keramik, die wahrscheinlich zum Kochen benutzt wurden, haben den Forschern ermöglicht die Anwesenheit einer Siedlung in der späten Eisenzeit anzunehmen.
Die Forscher haben auch Archivdokumente (Hälfte des XIX° Jahrhunderts) gefunden, die die Entdeckung einiger Bauer bezeugen, von typischen ligurischen Kastengräber.

In Piazza, Ortsteil von Deiva Marina, gibt es eine Kupfermine, die allerdings schon seit langer Zeit nicht mehr benutzt wird. Die Arbeit in dieser Mine fing in der Zeit 1855-1860 an und blieb dann etwa zwanzig Jahre stehen.
1855 begann man wieder Kupfer und kleine Mengen von Silber zu extrahieren, doch die Materialien waren so gering, dass sie in kurzer Zeit ausverbraucht waren. Schon in den 20´er des XX° Jahrhunderts musste man sich für die Schließung entscheiden. Die Mine war für die Personen die in der Umgebung strategisch, da sie dort Jahre lang Arbeit fanden.

Im Ortsteil Foce (des Castagnola Flusses), innerhalb von Framura, gibt es eine Manganmine, die nur für wenige Jahre voll gebraucht wurde, ab 1862. Wenn man von Thema Mineralien spricht, müssen wir das geologische Denkmal in Deiva Marina zitieren: es sind die imposanten Kämme des Pietra di Vasca Berges, die jedes Jahr Trekking- und Fotografie Liebhaber anlocken.

Die San Martino in Costa

Sie wurde in der Zeit vor den Römern erbaut und hat einen Basilika Grundriss mit drei Apsis und drei Kirchenschiffen, die durch Pfeiler mit oktogonaler Basis getrennt sind. Die strikte und essentielle Struktur wurde durch verschiedene Eingriffe in den XVI und XVII Jahrhundert geändert.
Der Glockenturm, einmal mit der Kirche verbunden, wurde früher erbaut und nach einigen Forschern kann sie aus der spät imperialen Epoche stammen.
In der Kirche gibt es einige Leinwände unter denen die von Bernardo Strozzi sehr wichtig ist:
Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz mit St. Dominikus und St. Charles Borromeo.

Die Kapelle von San Lorenzo in Castagnola

Von dieser Kapelle hat man Informationen schon ab dem XIII Jahrhundert. Das aktuelle Gebäude wurde am 29. September 1856 angefangen nachdem vorherige Kirchen durch die extrem instabile Bodennatur ruiniert wurden. Dort gibt es eine Leinwand von Luca Cambiaso, la Pietà, 1968 restauriert.


KURIOSITÄTEN

DIE FRANCIGENASTRASSE

Diese historisch sehr interessante Straße durchquert die aktuelle Lunigiana, entlang der Provinzen von La Spezia und Massa Carrara. Früher hat diese Straße Canterbury in England mit Rom verbunden. Ihre Geschichte beginnt mit der Herrschaft der Langobarden, die diese als Handels- und Verbindungsstraße zwischen dem Land und den Handelshafen benutzten, in der Nähe der heutigen Bocca di Magra bei La Spezia.
Später wurde sie von den Franken erbreitet und wichtig gemacht: die Via Francigena wurde nämlich von den Pilgern benutzt, die heilige Stadt Rom erreichen wollten. Einige Teile kann man zu Fuß oder per Rad zurücklegen: es gibt sehr schöne Ausflugsmöglichkeiten, die auch einen mystischen Charakter haben. Man ist sich darüber sicher, dass diese Straße entlang des San Nicolao Berges lief.

DIE VIA AURELIA

Die Via Aurelia ist eine antike Konsulstrasse, die Mitte des III° Jahrhundert durch den römischen Konsul Aurelio Cotta gebaut wurde, um Rom mit Cerveteri zu verbinden, dann weiter erbaut zur Verbindung der militärischen Kolonien von Cosa und Pyrgi. Diese entstanden genau im III° Jahrhundert v.C. auf der tirrenischen Küste, nach dem Untergeben von Etrurien.
Die Aurelia (heute Strada Statale Nummer 1 oder SS1 genannt), verbindet heute Rom mit Frankreich entlang des Tirrenischen Meeres und des Ligurischen Meeres, mit Ausnahme einiger Teile. Früher erreichte die Via Aurelia die Stadt Carrara, es war aber notwendig diese nach Frankreich zu verlängern. Die heutige Aurelia, im Teil der Riviera Ligure di Levante, verläuft entlang der Küste und hat deswegen ein tolles Panorama, weil sie eine wunderbare Aussicht auf den endlosen Klippen bietet. Bei Sestri Levante verläuft sie allerdings entlang des Braccopasses und geht dann im Landesinneren weiter.

ALTA VIA DEI MONTI LIGURI

Die Alta Via dei Monti Liguri ist ein Wanderweg, der die zwei Hänge Liguriens verbindet und schneidet die Region horizontal. Entlang dieses Weges verlief auch teilweise die Salzstrasse, Verbindung zwischen Genua und der Po Ebene.
In der ligurischen Tradition nannte man jeden Verbindungswegen zwischen den Bergen und das Meer „Salzstrasse“, weil diese Wege zum Salztransport benutzt wurden. Die Alta Via die Monti Liguri wird heutzutage von Trekking- und Wanderliebhaber besucht. Sie bietet dem Wanderer wundervolle Aussichten auf der ganzen ligurischen Küste und die Möglichkeit verschiedenen Kirchen zu besichtigen.

Im Teil der Provinz von La Spezia verläuft die Alta Via dei Monti Liguri entlang der Grenze mit der Toskana und gehört deswegen nicht zur Umgebung von Framura.

Clelia 3-Sterne-Hotel in Deiva Marina

Hotel Clelia

Diese Seite wurde von der Hotel Clelia in Deiva Marina (SP) erstellt wurde, mit dem Ziel, das Bewusstsein für die ligurischen Gebiet der Framura.

Corso Italia 23,
19013, Deiva Marina (SP)

Weitere Informationen:

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